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Seite 2 von 2 Kairo, ein zeitgeschichtliches ErlebnisTor zum Orient, Christen und Islam vereint, antike Kunst und moderner Handel florieren, Hauptstadt, Stadt der tausend Minarette und zugleich größte Stadt des gesamten afrikanischen Kontinents ist die knapp 8 Millionen Einwohnermetropole Kairo. Die Stadt scheint fast überzukochen. Hektik, geschäftiges Treiben auf orientalischen Märkten und in Altstadtgassen bestimmen die altehrwürdige Universitätsstadt. Über diesem steht das 2000 Jahre alte Gewand dieser Stadt. Selbst der Khan-el-Khalili-Basar bewahrte seinen altertümlichen, arabisch angehauchten Charakter. Moscheen bestimmen die Leben Kairos. Unter ihnen befindet sich die Sultan-Hassan-Moschee, dessen Minarett das höchste der Stadt ist. Weitläufig und eindrucksvoll der Säulengang der Idn-Tulun-Moschee und tonangebend für Fragen des Islams ist die Al-Azhar-Moschee mit der Universität. Doch kein Bau Kairos besitzt so viel Anziehungskraft, wie das Ägyptische Museum. Es ist die größte und bestaufbereitete Geschichte über alle Dynastien und Reiche Ägyptens hinweg. Kairo ist Ausgangspunkt zu Touren nach Memphis, Sakkara und zu den einzigen erhaltenen Weltwundern der Antike. An der Schwelle zum „Totenreich“ ragen die Höhepunkte ägyptischer Steinbaukunst, die Pyramiden der Pharaonen Choeps, Chephren und Mykerinos gen Himmel. Zusammen mit der Sphinx bilden sie die Kulisse einer allabendlichen Ton-und Lichtershow über die ägyptische Geschichte. Den Königen und Königen in Ewigkeit gedenken Mit seinen nur knappen 150.000 Einwohnern ist Luxor seit urgedenken der wohl älteste Fremdenverkehrsort Ägyptens. Die Hauptstadt der Pharaonen schrieb mit Hatschepsut, Amenophis und vor allem durch die Ramses eine Geschichte, die selbst die Ewigkeit überdauern wird. Die Sphingenallee, knappe 3 km lang, verbindet den Luxor-Tempel mit dem Karnak-Tempel, dem Tempel, dem Amun-Re geweiht war und zu den gewaltigsten Tempeln Ägyptens gehört. Fast ohnmächtig wirkt auf uns der 5000 m² große Säulensaal des Amuntempel, von Ramses II. gebaut, 23 m hoch und aus 134 Säulen bestehend. Das Tal der Könige gehört bei einer Nilkreuzfahrt oder bei einer Rundreise durch Oberägypten zum unschlagbaren Kulturhöhepunkt. Der Ort für „das Leben danach“ gebührt der Stadt Theben West (Nekropole). Zwar sind nur wenige der 62 Grabstätten für das Publikum geöffnet, doch sind die mysteriösen, teils mit Fluch belegten Gräber ein nachhaltiges Erlebnis. In weniger als einer halben Stunde erreichen Sie das Tal der Königinnen, dessen bekanntester Totentempel, der der Königin Hatschepsut nur einer von 80 Grabstätten ist. Feluken und Flusskreuzfahrtschiffe geben sich entlang des Nils alle Ehre. Das Reiseziel Assuan ist eines der viele Städte entlang des Flusslaufs und eines der schönsten Winterkurorte Ägyptens zugleich. Granitsteinbrüche, die Tempelanlage der Philaer und der Assuanstaudamm zählen neben der grünen palmenreichen Nilinsel Elephantine zu den aufregendsten Ausflügen rund um Assuan Nahe dem Nasser-Stausees befindet sich die Stadt Abu Simbel. Die UNESCO selbst finanzierte das Projekt, die beide großartigsten Denkmäler des ägyptischen Altertums, vor einer drohenden Katastrophe zu retten und 65m höher und 180 m landeinwärts wieder auferstehen zu lassen. Die Rede ist zum einem vom Felsentempel, der einst als südlicher Grenzstein des Reiches Ramses II. diente und zum anderem Nefertari-Tempel, dem er für seine Lieblingsfrau erbauen lies und der Göttin der Liebe und der Schönheit, Hathor, geweiht wurde.
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